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Leiter von Clariants Oxidations-Katalyse-Forschung erhält angesehenen EFCATS-Katalyse-Preis

  • Gerhard Mestl, Head of Oxidation Catalysts, wurde für seine bahnbrechende Arbeit in der angewandten selektiven Oxidation ausgezeichnet
  • Neue leistungsstarke Prozesskatalysatoren unterstützen die effiziente, nachhaltige Herstellung von Zwischenprodukten und Spezialchemikalien
  • Innovative Lösungen ermöglichen höhere Energie- und Ressourceneinsparung in der chemischen Industrie

München, 13. September 2017 – Clariant, ein weltweit führendes Spezialchemieunternehmen, meldet, dass Gerhard Mestl, Head of Oxidation Catalysts, den Applied Catalysis Award 2017 der European Federation of Catalysis Societies (EFCATS) erhalten hat. Der Preis wurde am Mittwoch, den 30. August an Gerhard Mestl während der Konferenz EuropaCat XIII in Florenz übergeben.

Eine Jury aus herausragenden Wissenschaftlern wählt den Gewinner des EFCATS Applied Catalysis Award aus. Laut der Organisation, will die Auszeichnung individuelle Beiträge würdigen, die folgendes kennzeichnen: „Exzellenz, wissenschaftliche Neuheit, technischer Erfolg in Forschung und Entwicklung sowie der Übertragung von Labor- auf Großanlagen, und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Ingenieuren mit klarem Fokus auf eine kommerzielle Anwendung“. Der Applied Catalysis Award wird vom multinationalen Mineralölunternehmen BP gefördert.

Gerhard Mestl erhält den angesehenen, alle zwei Jahre vergebenen Preis für seine bahnbrechende Arbeit in der selektiven Oxidation. Zusammen mit seinem Forschungsteam bei Clariant ist es Gerhard Mestl gelungen, leistungsstarke Prozesskatalysatoren zu entwickeln, die eine effizientere und nachhaltigere Herstellung von Zwischenprodukten und Spezialchemikalien ermöglichen. Zu diesen Anwendungen zählen Phthalsäureanhydrid (PHTHALIMAX®), Maleinsäureanhydrid (SynDane®) und Vinyl-Acetatmonomer (VAMax®).

Gerhard Mestl ist auch als Forscher bei MuniCat aktiv, der Münchner Katalyse-Forschungsallianz zwischen Clariant und der Technischen Universität München. Seine zahlreichen beruflichen Erfolge umfassen unter anderem die Entwicklung der Beschichtungsmethode für Phthalsäureanhydrid und deren Ausweitung auf andere angewandte Katalysatorensysteme, eine deutliche Verbesserung der Wismut-Molybdat-basierten Oxidation von Propylen zu Acrolein, und die Entwicklung innovativer Maleinsäureanhydrid-Katalysatoren.

Gerhard Mestl hat eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung einer anpassungsfähigen Technologie gespielt, die bei der einstufigen Umwandlung von Propan in Acrylsäure verwendet wird. Er und sein Team untersuchen nun auch Lösungen zur katalytischen oxidativen Dehydrierung von Ethan zu Ethylen.

Prof. Robert Schlögl, Direktor des Fritz-Haber-Institutes der Max-Plank-Gesellschaft, sagte: „Gerhard Mestl vereint akademisches Interesse und Neugier mit dem praktischen Sinn und der Ausdauer, die in der industriellen Katalyseforschung nötig sind. Dies, zusammen mit hoher Sozialkompetenz und seiner freundlichen persönlichen Art, hat ihn außergewöhnlich erfolgreich auf seinem Gebiet gemacht. Er kümmert sich stark um seine Kollegen, engagiert sich ehrenamtlich in Industrie und Universität, und er findet immer noch Zeit, seine Einsichten in Vorlesungen an Studenten weiterzugeben. Ich wünsche ihm all die Freude, die mit einer so angesehenen Auszeichnung verbunden ist.“

Marvin Estenfelder, Head of R&D bei Clariant Catalysts gratulierte ebenfalls: „Der EFCATS-Award ist eine wohlverdiente Anerkennung für den wertvollen Beitrag, den Gerhard Mestl mit seinem Team zu einer Reihe außergewöhnlicher Innovationen geleistet hat.”

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Clariant ist ein weltweit führendes Unternehmen für Spezialchemikalien mit Sitz in Muttenz bei Basel in der Schweiz. Am 31. Dezember 2016 beschäftigte das Unternehmen insgesamt 17 442 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Clariant mit ihren fortgeführten Geschäftsbereichen einen Umsatz von 5,847 Mrd. CHF. Das Unternehmen berichtet in vier Geschäftsbereichen: Care Chemicals, Catalysis, Natural Resources und Plastics & Coatings. Clariants Unternehmensstrategie beruht auf fünf Säulen: Fokus auf Innovation durch Forschung & Entwicklung, Wertschöpfung bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit, Neupositionierung des Portfolios, Intensivierung des Wachstums und Steigerung der Profitabilität.

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Clariants Geschäftseinheit Catalysts nimmt seit der Akquisition von Süd-Chemie im Jahr 2011 bei der Entwicklung und Produktion von Katalysatoren für Industrieprozesse eine weltweit führende Position ein. Der Hauptsitz des Geschäftsbereichs mit insgesamt 16 Produktionsstandorten und 11 F&E- und Technologie-Centren befindet sich in München, Deutschland. Ca. 1.550 Mitarbeiter arbeiten hier für Kunden weltweit. Um den Kunden nachhaltigen Mehrwert zu liefern, werden Clariants Katalysatoren und Adsorbentien speziell dafür entwickelt, einen höheren Produktionsdurchsatz zu ermöglichen, den Energieverbrauch zu senken und den Ausstoß von gefährlichen Emissionen aus industriellen Prozessen zu reduzieren. Das breite Portfolio umfasst zudem Produkte für die Nutzung von alternativen Rohstoffen für die chemische Produktion und die Kraftstoffgewinnung.

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